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Alle Katzen haben einen angeborenen Spieltrieb, der bis ins hohe Alter erhalten bleibt. Schon wenige Wochen alte Kätzchen erkunden ihre Umwelt in spielerischer Art und Weise. Dabei trainieren sie ihren Körper, ihre Sinne und Instinkte. Die Katzenmutter macht sich den Spieltrieb zu Nutze, in dem Sie halbtote Mäuse mit nach Hause schleppt um den Jungen die Mäusejagd beizubringen. Als Katzenhalter sollten Sie Ihrem vierbeimigen Freund einen Kratzbaum zur Verfügung stellen. Kratzbäume sollten aus vielen verschiedenen Modulen und Materialien, wie z.B. Höhlen, Hängematten, Aussichtsplattformen oder Kratzbrettern bestehen, um der Katze spannende Gelegenheiten zum Spielen zu geben. Wenn Sie den Kratzbaum in Eigenarbeit herstellen möchten, sollten Sie unbedingt auf eine sichere Standfläche achten, da wackelige Konstruktionen oft nicht angenommen werden.
Wohnungskatzen haben weniger Abwechslung und Spielgelegenheiten als ihre freilaufenden Artgenossen und benötigen deshalb besonders viel spielerische Zuwendung. Im Fachhandel sind zahllose Katzenspielzeuge, wie z.B. Gummibälle, Spielangeln, Katzentunnel, Federwedel oder Stoffmäuse erhältlich. Batteriebetriebene Katzenspielzeuge sorgen für Unterhaltung, wenn Sie außer Haus sind. Katzen suchen sich häufig Spielgeräte unter gewöhnlichen Alltagsgegenständen. Selbst gebastelte Spielzeuge, wie z. B. eine mit Katzenminze gefüllte Wollsocke, werden dabei oft am Besten angenommen.
Am meisten Freude bereitet Ihrer Katze jedoch das Spiel mit Ihrem Lieblingsmenschen. Sie sollten sich täglich Zeit für eine Spieleinheit mit Ihrer Samtpfote nehmen, dass wirkt entspannend auf Mensch und Tier.Wenn Ihre Katze trotz aller Bemühungen die Stunden allein zu Hause als langweilig, oder gar als beängstigend empfindet und in Folge dessen die Einrichtung zerkratzt oder ihre Notdurft auf dem Boden verrichtet, kann die Anschaffung einer zweiten Katze als Spielkamerad eine gute Lösung dar stellen.