Gesundheit von Katzen
Für die dauerhafte Gesundheit Ihrer Katze sind einige Schutzimpfungen und regelmäßige Entwurmungen unabdingbar. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie den vierbeinigen Freund als Freigänger oder nur in der Wohnung halten möchten. Die gefährlichen Viren, Bakterien und Wurmeier, können auch durch Schuhe oder Kleidung in die eigene Wohnung geschleppt werden. Der Tierarzt kann Ihre Katze gegen Tollwut, Tetanus, Katzenseuche, FIP, Katzenschnupfen und Leukose impfen. Mittlerweile steht auch ein Impfstoff gegen Chlamydien zu Verfügung, welche Atemwegserkrankungen auslösen können.
Eine regelmäßige Entwurmung Ihres Stubentigers ist unerlässlich. Haken-, Spul- und Bandwürmer werden durch Mäuse und Katzenflöhe auf die Katze übertragen und stellen auch für den Menschen eine ernste Gefahr dar.
Zwischen dem 5. und 12. Lebensmonat sollte die Entwurmung in 2-wöchigem Rhythmus erfolgen, danach alle 3 bis 6 Monate.
Um Ihre Samtpfote vor Flöhen und Zecken zu schützen, empfiehlt sich der Einsatz eines Flohhalsbandes. Der Verschluss des Bandes muss so beschaffen sein, dass es sich öffnet, falls die Katze daran hängen bleibt.
Ob Ihr vierbeiniger Freund von Flöhen befallen ist, erkennen Sie an den charakteristischen “schwarzen Krümmeln” im Fell. Wenn Sie diese Krümmel zwischen einem feuchten Taschentuch vereiben und rote Flecken entstehen, handelt es sich definitiv um Flohkot.
Wenn Sie mit Ihrer Katze nicht züchten wollen, ist es sehr ratsam sie zu sterilisieren/kastrieren.
Die Tierheime sind übervoll mit Katzen und eine unkontrollierte Vermehrung ist aus Gründen des Tierschutzes nicht zu verantworten. Kater und Katzen sollten ab dem 5. Lebensmonat kastriert/sterilisiert werden. Dadurch verschwindet bei Katern der Drang ausgiebig umher zu streunen und das lästige Markieren mit Urinspritzern kommt deutlich seltener vor.