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Um das Zusammenleben zwischen Mensch und Katze friedlich und harmonisch zu gestalten, sind einige Regeln notwendig, die beide Seiten einhalten müssen. Angeborene Instinkte lassen sich nicht abtrainieren, wohl aber unerwünschte Verhaltensweisen.
Ein kleines Katzenkind lässt sich schnell zur Stubenreinheit erziehen. Dazu setzt man es unmittelbar nach dem Essen in die Katzentoilette. Den richtigen Zeitpunkt für den Toilettengang erkennt man daran, dass die Katze beginnt umher zu Schnüffeln, zu Kratzen oder sich in eine Ecke zu hocken. Anfangs müssen Sie das Kätzchen noch selbst in die Toilette setzen, sehr rasch wird sie aber das Örtchen selbständig aufsuchen. Für jedes gelungene Geschäft sollten Sie Ihr Kätzchen ausgiebig loben.
Unerwünschte Verhaltensweisen, wie z.B. Betteln am Esstisch, Zerkratzen von Tapeten und Möbeln oder das Aufspringen auf Tische und Betten, lassen sich nur durch konsequentes Eingreifen abstellen. Immer wenn Sie Ihre Katze dabei erwischen, sollten Sie mit strenger Stimme ihr Missfallen zum Ausdruck bringen. Ein lautes Nein, oder ein Klatschen in die Hände, werden von der Katze verstanden und mit der verbotenen Handlung in Verbindung gebracht. Den Stubentiger dabei nicht mit dem Namen ansprechen, sonst wird dieser mit einem negativen Gefühl verbunden und die Katze hört nicht mehr, wenn Sie gerufen wird.
Um Ihrer Ansage Nachdruck zu verliehen, können Sie dem Tier auch in die Augen pusten, oder es mit dem scharfen Strahl eines Blumensprühers bespritzen. Katzen empfinden das als äußerst unangenehm und werden künftig ihr Verhalten ändern. Das Markieren von Wänden und Gegenständen durch Urinspritzer, ist eine angeborene Verhaltensweise, die vor allem bei unkastrierten Katern auftritt. Nach der Kastration verschwindet dieses Verhalten häufig.